Sonne im Mai
lockt alle Vögel herbei.
Amsel, Drossel und Fink und Star,
den Kuckuck, die ganze Vogelschar.
Tari, tara,
der Sommer, der ist da.
Montag, 12. Mai 2014
Sonntag, 1. Dezember 2013
Im Abendrot
| O wie schön ist deine Welt, Vater, wenn sie golden strahlet! Wenn dein Glanz herniederfällt Und den Staub mit Schimmer malet, Wenn das Rot, das in der Wolke blinkt, In mein stilles Fenster sinkt! Könnt ich klagen, könnt ich zagen? Irre sein an dir und mir? Nein, ich will im Busen tragen Deinen Himmel schon allhier. Und dies Herz, eh' es zusammenbricht, |: Trinkt noch Glut und schlürft noch Licht. :| |
Labels:
Abendrot,
Im Abendrot,
Lappe,
Schubert
Über die Wellen hin gleitet der Kahn (Kanon)
Über die Wellen hin gleitet der Kahn, gdh gdh defis
gleitet auf wiegender Wogen Bahn, had had hc'd'
Fährmann hol über! hag d'h
gleitet auf wiegender Wogen Bahn, had had hc'd'
Fährmann hol über! hag d'h
Montag, 21. Januar 2013
O wie ist es kalt geworden
O wie ist es kalt geworden
und so traurig öd und leer!
Rauhe Winde wehn von Norden,
und die Sonne scheint nicht mehr
Auf die Berge möcht ich fliegen
möchte sehn ein grünes Tal
möcht in Gras und Blumen Liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.
Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang
Möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang!
Schöner Frühling, komm doch wieder
Lieber Frühling, komm doch bald
Bring uns Blumen, Laub und Lieder
schmücke wieder Feld und Wald
Text und Musik: Hoffmann von Fallersleben (1835);
"Sehnsucht nach dem Frühling" , steht zuerst in seinen Gedichten (1843)
Gesang
Im Volksliederarchiv finden sich noch zwei weitere Strophen:
Im Pestalozzi-Fröbel-Haus I wurden die Strophen 2. und 3. neu getextet:
Leer und kahl sind schon die Bäume
alle Vögelein sind fort
kommt schnell in die warmen Räume
ei wie ist´s gemütlich dort
Und bald fliegen weiße Flocken
bald gibt´s Schlittenbahn, Hurra!
Bald ertönen Weihnachtsglocken
wär doch Weihnachten erst da
Labels:
Hoffmann von Fallersleben,
kalt,
Winter
Freitag, 11. Januar 2013
O du mein ...
Aus meiner Erinnerung kenne ich: "O, du mein Jeschkental ..."
Im Internet finde ich unter Liebe-Lose-Gedichte:
Ich bin ein armes Mädchern
Ich bin ein armes Mädchen,
hab ganz zerriss'ne Schuh
und angestrickte Strümpfe -
was sagst denn du dazu?
Meine Mutter hat geschrieben,
ich soll gehorsam sein
und keine andre lieben
als Ella* nur allein.
Ella fuhr zum ersten Mal
mit der Bahn nach Wupperrtal.
Wuppertal war wunderschön,
sowas hat sie nie gesehn.
O du mein Wuppertal,
da blüht der Flieder -
und wo der Flieder blüht,
da kehr ich wieder.
O du mein Wuppertal,
da blüht der Flieder -
und wo der Flieder blüht,
da kehr ich heim....
* Name der "Erwählten"...
Eine Leserin dieses Blogs teilt mir die Version des Liedes mit, die sie kennt.
Sie besinnt sich auch noch an Tanzfiguren und Gestik, die den Gesang begleiteten:
Ich bin 'ne schicke Dame
mit ganz zerrissnen Schuhn
und angestrickten Strümpfen,
was sagt ihr nun dazu?
Tanz: Alle stehen im Kreis und strecken abwechselnd rechtes und linkes Bein vor.
Mein Mann, der hat geschrieben,
ich soll vernünftig sein
und keinen andern lieben als (Jungenname) nur allein.
Alle erheben mahnend den Zeigefinger.
| : Ja, ja im Jeschkental, da blüht der Flieder
und wenn der Flieder blüht (der Frühling kommt ?),
dann kommt er wieder! : |
Alle fassen sich an und tanzen wild im Kreis .....
Der "Witz" der Sache war, dass eine bekannte, vermutete oder unterstellte Freundschaft auf diese Weise publik gemacht wurde.
Im Kommentar von Thomas wird uns eine weitere Version geboten. Offenbar ein richtiges Volkslied.
Labels:
Freundschaft,
Jeschkental,
Kinderlied,
Kindervers,
Mädchen,
O du mein,
Wuppertal
Donnerstag, 29. November 2012
Ich hab mir mein Weizen am Berg gesät
2.
|
Böhmischer
Wind, ich bitt dich schön, laß mir mein Weizen am Berge stehn, laß mir mein Weizen am Berge stehn. |
3.
|
Der
Apfel ist sauer, ich mag ihn nicht, 's Mädel ist falsch, ich trau ihr nicht, 's Mädel ist falsch, ich trau ihr nicht. |
4.
|
Wenn
ich kein Geld im Beutel hab, geh ich ins Holz, schneid Reiser ab, geh ich ins Holz, schneid Reiser ab. |
5.
|
Geh
ich nach Haus, mach Besen draus, krieg ich bald wieder Geld ins Haus, krieg ich bald wieder Geld ins Haus. |
6.
|
Wenn
ich den Besen gebunden hab, geh ich die Straßen wohl auf und ab: Leute, wer kauft mir Besen ab? |
Labels:
Berg,
Besen,
böhmischer Wind,
Weizen
Montag, 26. November 2012
Über den Berg ist mein Liebster gezogen
nach dem finnischen Volkslied: Tuol on mun kultani
Über den Berg ist mein Liebster gezogen
Weit übers Meer ist mein Falke geflogen
Wenn er gedächte der heimlichen Nächte
Dann kehrte er zurück, dann kehrte er zurück
Hinter dem Berge im goldenen Schlosse
tränkt er dem König die stampfenden Rosse*
Wenn er gedächte der heimlichen Nächte
Dann kehrte er zurück, dann kehrte er zurück
Schön wie der Morgen auf waldigen Auen,
strahlt er hervor aus den Rittern und Frauen.
Wenn er gedächte der heimlichen Nächte,
dann kehrte er zurück, dann kehrte er zurück.
Nie wird sein Herz sich an eures gewöhnen.
Wenn er gedächte der heimlichen Nächte
Dann kehrte er zurück, dann kehrte er zurück.
Ach, ich vergehe vor Kummer und Schmerzen
Möchte mit tausend Armen ihn herzen
Doch er gedenkt nicht der heimlichen Nächte
Und kehrt auch nicht zurück, und kehrt auch nicht zurück.
* andere Version:
Kämmt er des Königs edle Rosse
Gesang (Einzelstimme)
Rundfunk-Judendchor Wernigerode
Bettina Wegner
Finnische Version von Nordens Tone
Finnische Version mit Brita Koivunen
mit der Strophe:
Lang schön erzählen die Leute das Märchen,
er hätte ein Liebchen, sie wären ein Pärchen.
Wenn er gedächte der heimlichen Nächte
Dann kehrte er zurück, dann kehrte er zurück.
Ich kann kein Finnisch und kann nicht entscheiden, welche Version die richtige ist.
Wer will, kann die finnische Version heranziehen.
Stilistisch gefällt mir die Nachdichtung von Gisela Tietge am besten.
Labels:
finnisches Volkslied,
Finnland,
Liebeslied,
Über den Berg
Abonnieren
Posts (Atom)