Dieser Blog kann sich noch mehr als bisher auf weniger bekannte Lieder konzentrieren, seit auf ZEIT online eine Serie von Volksliedern vorgestellt wird. (Dass ich diese Serie schon lange verlinkt hatte, bemerke ich erst jetzt.)
Es hat also gute Gründe, wenn hier schon lange keine neuen Artikel mehr erschienen sind, denn Neuentdeckungen von Liedern, die noch nicht im Internet zu finden sind oder so kleine "Forschungsergebnisse" wie zu "Es regnet" sind selten; ein kleines weiteres "Forschungsergebnis" habe ich freilich zum Kinderspiellied "Die schönen Tage sind vergangen" gewonnen. (sieh unten)
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Freitag, 22. Juli 2011
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Verweis auf andere Publikationen zu Volksliedern
Die ZEIT bringt gegenwärtig eine Artikelserie zu Volksliedern.
Unter den bisher vorgestellten ist An der Saale hellem Strande mein Liebling (unter anderem, weil der Textdichter Franz Kugler mit Fontane befreundet war):
Unter den bisher vorgestellten ist An der Saale hellem Strande mein Liebling (unter anderem, weil der Textdichter Franz Kugler mit Fontane befreundet war):
An der Saale hellem Strande
stehen Burgen stolz und kühn;
ihre Dächer sind verfallen,
und der Wind streicht durch die Hallen,
Wolken ziehen drüber hin.
Zwar die Ritter sind verschwunden,
nimmer klingen Speer und Schild;
doch dem Wandersmann erscheinen
in den altbemoosten Steinen
oft Gestalten zart und mild.
Droben winken schöne Augen,
freundlich lacht manch roter Mund,
Wandrer schaut wohl in die Ferne,
schaut in holder Augen Sterne,
Herz ist heiter und gesund.
Und der Wandrer zieht von dannen,
denn die Trennungsstunde ruft,
und er singet Abschiedslieder,
Lebewohl tönt ihm hernieder,
Tücher wehen in der Luft.
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An der Saale hellem Strande,
Volkslieder
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