Schlaf wohl, du Himmelsknabe du,
schlaf wohl, du süßes Kind,
dich fächeln Engelein in Ruh
mit sanftem Himmelswind.
Wir armen Hirten singen dir
ein herzig’s Wiegenliedlein für:
Schlafe, schlafe, Himmelssöhnchen, schlafe!
Maria hat mit Mutterlieb
dich leise zugedeckt,
und Josef hält den Hauch zurück,
dass er dich nicht erweckt.
Die Schäflein, die im Stalle sind,
verstummen vor dir, Himmelskind.
Schlafe, schlafe, Himmelssöhnchen, schlafe!
Melodie: Heinrich Reimann (1850 –1906) nach einer Melodie aus dem Glatzer Land (Schlesien)
Text: Christian Friedrich Daniel Schubart (1739 –1791); im Original dreistrophig
Montag, 28. Dezember 2015
Sonntag, 27. Dezember 2015
Ihr Christen auserkoren
1. Ihr Christen auserkoren,
freut euch von Herzen sehr:
der Heiland ist geboren!
Recht gute neue Mär!
Des freuen sich dort oben
der heilgen Engel Schar
und Gott den Vater loben
jetzt und fort immerdar.
2. So singen sie mit Schalle:
Ihr Christen insgemein,
freut euch von Herzen alle
ob diesem Kindelein!
Euch, euch ist es gegeben
und hat das Heil bereit,
daß ihr bei Gott sollt leben
in steter Freud.
3. Kein Mensch sich ja betrübe,
denn dieses Kindelein
euch bringet süße Liebe;
was wollt ihr traurig sein?
Den Himmel wills dem schenken,
der an ihn gläubet fest:
daran sollt ihr gedenken,
euch freuen auf das Best.
4. Nun seid ihr wohl gerochen
an eurer Feinde Schar,
denn Christus hat zerbrochen,
was euch zuwider war.
Tod, Teufel, Sünd und Hölle
sind ganz und gar geschwächt,
bei Gott hat seine Stelle
das menschliche Geschlecht.
5. Drum wir auch nun dich loben,
Jesu, zweistammger Held,
daß du herab von oben
bist kommen in die Welt.
Komm auch in unsre Herzen
und bleibe für und für,
daß weder Glück noch Schmerzen
uns trennen ab von dir.
Text: Georg Werner (1589–1643)
Zur 4. Strophe sieh: Nun seid ihr wohl gerochen
Die 5. Strophe stammt nicht von Werner, sie findet sich erstmals im Hannoverschen Gesangbuch 1657 (herausgegeben von Gesenius und Denicke)
freut euch von Herzen sehr:
der Heiland ist geboren!
Recht gute neue Mär!
Des freuen sich dort oben
der heilgen Engel Schar
und Gott den Vater loben
jetzt und fort immerdar.
2. So singen sie mit Schalle:
Ihr Christen insgemein,
freut euch von Herzen alle
ob diesem Kindelein!
Euch, euch ist es gegeben
und hat das Heil bereit,
daß ihr bei Gott sollt leben
in steter Freud.
3. Kein Mensch sich ja betrübe,
denn dieses Kindelein
euch bringet süße Liebe;
was wollt ihr traurig sein?
Den Himmel wills dem schenken,
der an ihn gläubet fest:
daran sollt ihr gedenken,
euch freuen auf das Best.
4. Nun seid ihr wohl gerochen
an eurer Feinde Schar,
denn Christus hat zerbrochen,
was euch zuwider war.
Tod, Teufel, Sünd und Hölle
sind ganz und gar geschwächt,
bei Gott hat seine Stelle
das menschliche Geschlecht.
5. Drum wir auch nun dich loben,
Jesu, zweistammger Held,
daß du herab von oben
bist kommen in die Welt.
Komm auch in unsre Herzen
und bleibe für und für,
daß weder Glück noch Schmerzen
uns trennen ab von dir.
Text: Georg Werner (1589–1643)
Zur 4. Strophe sieh: Nun seid ihr wohl gerochen
Die 5. Strophe stammt nicht von Werner, sie findet sich erstmals im Hannoverschen Gesangbuch 1657 (herausgegeben von Gesenius und Denicke)
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Weihnachtslied,
Werner
Nun seid ihr wohl gerochen
Nun seid ihr wohl gerochen
An eurer Feinde Schar,
Denn Christus hat zerbrochen,
Was euch zuwider war.
Tod, Teufel, Sünd und Hölle
Sind ganz und gar geschwächt;
Bei Gott hat seine Stelle
Das menschliche Geschlecht.
Text: Georg Werner (1589–1643)
Musik: Bach: Weihnachtsoratorium, Kantate 6, Nr.64
Text, Musik, Einzelstimmen, Partitur aus Bachs Weihnachtsoratorium
Aufführungsbeispiel 1
Aufführungsbeispiel 2
zu: gerochen: Das Verb rächen flektierte im Mittelhochdeutschen und Frühneuhochdeutschen noch stark. Gelegentlich wurde es auch noch nach 1700 so gebraucht. Heute nur noch in scherzhaften Wendungen.
An eurer Feinde Schar,
Denn Christus hat zerbrochen,
Was euch zuwider war.
Tod, Teufel, Sünd und Hölle
Sind ganz und gar geschwächt;
Bei Gott hat seine Stelle
Das menschliche Geschlecht.
Text: Georg Werner (1589–1643)
Musik: Bach: Weihnachtsoratorium, Kantate 6, Nr.64
Text, Musik, Einzelstimmen, Partitur aus Bachs Weihnachtsoratorium
Aufführungsbeispiel 1
Aufführungsbeispiel 2
zu: gerochen: Das Verb rächen flektierte im Mittelhochdeutschen und Frühneuhochdeutschen noch stark. Gelegentlich wurde es auch noch nach 1700 so gebraucht. Heute nur noch in scherzhaften Wendungen.
Dienstag, 3. November 2015
All´ mein´ Gedanken, die ich hab
All´ mein´ Gedanken, die ich hab
Die sind bei dir.
Du auserwählter einz´ger Trost,
Bleib stets bei mir!
Du, du, du sollst an mich gedenken!
Hätt´ ich aller Wünsch Gewalt,
Von dir wollt´ ich nicht wenken
Du auserwählter einz´ger Trost,
Gedenk daran!
Mein Leib und Seel, die sollst du gar
zu eigen han
Dein, dein, dein will ich immer bleiben
Du gibst Freud und hohen Mut
Und kannst mir Leid vertreiben
Dein allein und Niemands mehr
das wiß fürwahr
tätst du desgleichen Treu an mir
so wär ich froh
Du, du, du sollst von mir nit setzen
Du gibst Freud und hohen Mut
und kannst mich Leids ergetzen
Die Allerliebst und minniglich
die ist so zart
ihresgleich in allem Reich
findt man hart
Bei, bei, bei ihr ist mein Verlangen
da ich nun von ihr scheiden sollt
da hält sie mich umfangen
Die werte Rein, die ward sehr wein´n
do das geschah
Du bist mein und ich bin dein
sie traurig sprach
Wann, wann, wann ich soll von dir weichen
Ich nie erkannt, noch nimmer mehr
erkenn ich deines Gleichen
Gesang (King's Singers)
Die sind bei dir.
Du auserwählter einz´ger Trost,
Bleib stets bei mir!
Du, du, du sollst an mich gedenken!
Hätt´ ich aller Wünsch Gewalt,
Von dir wollt´ ich nicht wenken
Du auserwählter einz´ger Trost,
Gedenk daran!
Mein Leib und Seel, die sollst du gar
zu eigen han
Dein, dein, dein will ich immer bleiben
Du gibst Freud und hohen Mut
Und kannst mir Leid vertreiben
Dein allein und Niemands mehr
das wiß fürwahr
tätst du desgleichen Treu an mir
so wär ich froh
Du, du, du sollst von mir nit setzen
Du gibst Freud und hohen Mut
und kannst mich Leids ergetzen
Die Allerliebst und minniglich
die ist so zart
ihresgleich in allem Reich
findt man hart
Bei, bei, bei ihr ist mein Verlangen
da ich nun von ihr scheiden sollt
da hält sie mich umfangen
Die werte Rein, die ward sehr wein´n
do das geschah
Du bist mein und ich bin dein
sie traurig sprach
Wann, wann, wann ich soll von dir weichen
Ich nie erkannt, noch nimmer mehr
erkenn ich deines Gleichen
Gesang (King's Singers)
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Ach wie ist's möglich dann
Ach wie ist's möglich dann,
daß ich dich lassen kann!
Hab dich von Herzen lieb,
das glaube mir.
Du hast die Seele mein
so ganz genommen ein,
daß ich kein Andre lieb,
als dich allein.
Hab dich von Herzen lieb,
das glaube mir.
Du hast die Seele mein
so ganz genommen ein,
daß ich kein Andre lieb,
als dich allein.
Blau ist ein Blümelein,
das heißt Vergißnichtmein;
dies Blümlein leg ans Herz
und denk an mich!
Stirbt Blüt und Hoffnung gleich,
wir sind an Liebe reich,
denn die stirbt nie bei mir,
das glaube mir!
das heißt Vergißnichtmein;
dies Blümlein leg ans Herz
und denk an mich!
Stirbt Blüt und Hoffnung gleich,
wir sind an Liebe reich,
denn die stirbt nie bei mir,
das glaube mir!
Wär ich ein Vögelein,
wollt ich bald bei dir sein,
scheut Falk und Habicht nicht,
flög schnell zu dir;
schöß mich ein Jäger tot,
fiel ich in deinen Schoß;
sähst du mich traurig an,
gern stürb ich dann.
wollt ich bald bei dir sein,
scheut Falk und Habicht nicht,
flög schnell zu dir;
schöß mich ein Jäger tot,
fiel ich in deinen Schoß;
sähst du mich traurig an,
gern stürb ich dann.
:
Obschon das Glück nicht wollt´
daß ich dein werden sollt
so lieb ich dennoch dich
glaubs sicherlich
Es soll kein Andrer sein
der mich soll nehmen ein
als du o schönstes Kind
dir ich treu bin
Stoß mir das Herz entzwei
daß ich dein werden sollt
so lieb ich dennoch dich
glaubs sicherlich
Es soll kein Andrer sein
der mich soll nehmen ein
als du o schönstes Kind
dir ich treu bin
Stoß mir das Herz entzwei
wann eine falsche Treu
oder nur falsche Lieb
spürest an mir
Dir will ich jederzeit
zu Diensten sein bereit
bis das ich kommen werd
unter die Erd´
spürest an mir
Dir will ich jederzeit
zu Diensten sein bereit
bis das ich kommen werd
unter die Erd´
Nach meinem Tod alsdann
damit man sagen kann
nimmst auf meiner Totenbahr
die Grabschrift wahr
Hier liegt begraben ein´
die dich geliebt so fein
die dich geliebet hat
bis an das Grab
damit man sagen kann
nimmst auf meiner Totenbahr
die Grabschrift wahr
Hier liegt begraben ein´
die dich geliebt so fein
die dich geliebet hat
bis an das Grab
Noten
Chorgesang
Wenn jemand weitere Strophen kennt, wäre ich dankbar, wenn er sie im Kommentar vorstellt, möglichst mit Link.
Chorgesang
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Ach wie ist's möglich dann,
Liebeslied
Samstag, 22. August 2015
Kinderlieder zum Herbst
Diese Lieder verdanke ich xSchokoxMuffinx von gutefrage.net:
Dieses alte Kinderlied ist aufgrund der einfachen Melodie schnell erlernbar. Kinder ab etwa dem 3. Lebensjahr können dieses Lied mitsingen.
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da
Das Kinderlied "Der Herbst ist da" ist ein bekanntes Herbstlied, welches für Kinder ab ca. 2,5 Jahren geeignet ist.
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Wind, hei hussassa!
Schüttelt ab die Blätter,
bringt uns Regenwetter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!
er bringt uns Wind, hei hussassa!
Schüttelt ab die Blätter,
bringt uns Regenwetter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Obst, hei hussassa!
Macht die Blätter bunter,
wirft die Äpfel runter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!
er bringt uns Obst, hei hussassa!
Macht die Blätter bunter,
wirft die Äpfel runter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Wein, hei hussassa!
Nüsse auf den Teller,
Birnen in den Keller.
Heia hussassa, der Herbst ist da!
er bringt uns Wein, hei hussassa!
Nüsse auf den Teller,
Birnen in den Keller.
Heia hussassa, der Herbst ist da!
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Spaß, hei hussassa!
Rüttelt an den Zweigen,
Lässt die Drachen steigen
Heia hussassa, der Herbst ist da!
er bringt uns Spaß, hei hussassa!
Rüttelt an den Zweigen,
Lässt die Drachen steigen
Heia hussassa, der Herbst ist da!
Dieses alte Kinderlied ist aufgrund der einfachen Melodie schnell erlernbar. Kinder ab etwa dem 3. Lebensjahr können dieses Lied mitsingen.
Der Herbst der ist ein Malersmann
Der Herbst, der ist ein Malersmann,
er malt die grünen Blätter an.
In vielen Farben leuchtet bald
der buntgeschmückte Wald.
er malt die grünen Blätter an.
In vielen Farben leuchtet bald
der buntgeschmückte Wald.
Der Herbst geht durch das ganze Land,
und hält er Rast am Wegesrand,
sind Fluss und Tal in Dampf getaucht,
weil er sein Pfeifchen schmaucht.
und hält er Rast am Wegesrand,
sind Fluss und Tal in Dampf getaucht,
weil er sein Pfeifchen schmaucht.
Blätterfall, Blätterfall
Dieses Herbstlied ist auch für kleine Kinder (ab 2 Jahren) geeignet, da der Text sehr kurz und die Melodie einfach ist. Der Verfasser des Liedes ist unbekannt, Melodie ist Volksweise.
Blätterfall, Blätterfall,
gelbe Blätter überall,
raschel, raschel, es wird kalt,
und der Schnee bedeckt sie bald.
Blätterfall, Blätterfall,
gelbe Blätter überall
gelbe Blätter überall,
raschel, raschel, es wird kalt,
und der Schnee bedeckt sie bald.
Blätterfall, Blätterfall,
gelbe Blätter überall
Viele bunte Blätter siehst du hier im Kreis
Für dieses Herbstlied wird die sehr einfache Melodie von "Alle meine Entchen" verwendet. Dieses Herbstlied wird daher oft schon in Kinderkrippen gesungen
Viele bunte Blätter
siehst du hier im Kreis,
siehst du hier im Kreis,
liegen da und träumen
sind dabei ganz leis.
siehst du hier im Kreis,
siehst du hier im Kreis,
liegen da und träumen
sind dabei ganz leis.
Doch der Wind er pustet,
weckt die Blätter auf,
weckt die Blätter auf,
sie wirbeln durcheinander,
stehen alle auf.
weckt die Blätter auf,
weckt die Blätter auf,
sie wirbeln durcheinander,
stehen alle auf.
Viele bunte Blätter
tanzen hin und her,
tanzen hin und her,
der wilde Wind er pustet,
die Blätter freun sich sehr.
tanzen hin und her,
tanzen hin und her,
der wilde Wind er pustet,
die Blätter freun sich sehr.
Der Wind, er ist nun müde,
zieht sich zurück nach Haus,
zieht sich zurück nach Haus,
die bunten Blätter schlafen,
ruhen sich nun aus.
Es ist klar, dass dies Lied auch als Pantomime gespielt werden kann.
Ein Herbstgedicht für kleine Kinder:
zieht sich zurück nach Haus,
zieht sich zurück nach Haus,
die bunten Blätter schlafen,
ruhen sich nun aus.
Es ist klar, dass dies Lied auch als Pantomime gespielt werden kann.
Ein Herbstgedicht für kleine Kinder:
Der
Herbst
Kind:
Mein
lieber Herbst, ich soll dir sagen,
Der Sommer
hab’ auch Frucht getragen,
Und gute
Frucht; was bringst du denn,
Das ich so
süß wie Kirschen nenn’?
Herbst:
Ich bring’
dir Aepfel, Birnen, Trauben,
Das wirst
du mir gewiß erlauben.
Der Sommer
ist mein Bruder wohl,
Doch nicht
so saft- und früchtevoll.
Kind:
Ich bin
mit Beiden gut zufrieden;
Ein Jeder
hat mir das beschieden,
Was er
besaß; was will ich mehr?
O, Keiner
ist an Freuden leer!
Samstag, 15. August 2015
Ich weiß mir ein Maidlein hübsch und fein
Ich weiß mir ein Maidlein hübsch und fein,
hüt du dich!
Ich weiß mir ein Maidlein hübsch und fein,
es kann wohl falsch und freundlich sein,
hüt du dich!
hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich, sie narret dich!
hüt du dich!
Ich weiß mir ein Maidlein hübsch und fein,
es kann wohl falsch und freundlich sein,
hüt du dich!
hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich, sie narret dich!
Sie hat zwei Äuglein, die sind braun.
Hüt du dich!
Sie hat zwei Äuglein, die sind braun,
sie säh dich nicht an durch ein Zaun.
Hüt du dich!
Hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich!
Hüt du dich!
Sie hat zwei Äuglein, die sind braun,
sie säh dich nicht an durch ein Zaun.
Hüt du dich!
Hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich!
Sie hat ein gelb, goldfarbig Haar.
Hüt du dich!
Sie hat ein gelb, goldfarbig Haar
und was sie red't das ist nicht wahr.
Hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich!
Hüt du dich!
Sie hat ein gelb, goldfarbig Haar
und was sie red't das ist nicht wahr.
Hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich!
Sie hat zwei Brüstlein, die sind weiß.
Hüt du dich!
Sie hat zwei Brüstlein, die sind weiß,
sie legt's herfür mit allem Fleiß.
Hüt du dich!
Hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich!
Hüt du dich!
Sie hat zwei Brüstlein, die sind weiß,
sie legt's herfür mit allem Fleiß.
Hüt du dich!
Hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich!
Sie gibt dir ein Kränzlein wohlgemacht.
Hüt du dich!
Sie gibt dir ein Kränzlein wohlgemacht.
Für einen Narren wirst du geacht.
Hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich.
Hüt du dich!
Sie gibt dir ein Kränzlein wohlgemacht.
Für einen Narren wirst du geacht.
Hüt du dich, vertrau ihr nicht,
sie narret dich.
Volkslied um 1550
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