|
|
Rose Marie, Rose Marie
Sieben Jahre mein Herz nach dir schrie
Rose Marie, Rose Marie
Aber du hörtest es nie
Jedwede Nacht, jedwede Nacht
Hat mir im Traume dein Bild zugelacht
Kam dann der Tag, kam dann der Tag
Wieder alleine ich lag
Jetzt bin ich alt, jetzt bin ich alt
Aber mein Herz ist noch immer nicht kalt
Schläft wohl schon bald, schläft wohl schon bald
Doch bis zuletzt es noch hallt
Rose Marie, Rose Marie
Sieben Jahre mein Herz nach dir schrie
Rose Marie, Rose Marie
Aber du hörtest es nie
VolksliederarchivVolksliederarchiv
Text: Hermann Löns
Musik: Hermann Engel (in Das Löns-Liederbuch, 1920) — Fritz Jöde (1917) — Alfons Renard
Ich trag in meinem Ranzen der alten Stiefel zwei
´nen schlechten* und ´nen ganzen, heißa, juchhei!
Den ganzen trag ich auf dem Dreck,
Den schlechten auf dem trocknen Fleck,
So zieh ich durch die Welt, hei, wie der Würfel fällt.
Ich trag in meinem Schädel der guten Freunde zwei,
´nen Burschen und mein Mädel, heißa, juchhei!
Zur schlechten Zeit den guten Freund,
Das Mädel, wenn die Sonne scheint, –
So geht es durch die Welt, hei, wie der Würfel fällt.
Sind sie einmal zerrissen, die Stiefel alle beid´,
Zum Teufel sie gerissen, heißa, juchhei!
Dann lauf ich auf der nackten Pfot,
Da schreckt mich weder Dreck noch Kot, –
So geht es durch die Welt, hei, wieder Würfel fällt.
Und bin ich einst verraten, von Freunden alle beid´,
Vom Schatz und Kameraden, heißa, juchhei!
Schlag ich den Freund mir aus dem Sinn
Und denk vom Mädel: hin ist hin! –
So geht es durch die Welt, hei, wie der Würfel fällt.
Ich will nichts, wenn ich wandre, als Kopf und Füße frei!
Dann pfeif ich auf das andre, heißa, juchhei!
Hat alles seinen alten Lauf,
Ein frischer Bursch bleibt obenauf, –
So geht es durch die Welt, hei, wie es mir gefällt!
Text : de Nora () – Musik ? – in Volker (ca. 1927) —
*Textvariationen:
"Einen halben und 'nen ganzen"
Den halben trag' ich, wenn die Sonn mir lacht
und den ganzen, wenn es schneit und kracht
So fahr ich durch die Welt, hei, wie der Würfel fällt.
Und in dem Schneegebirge,
Da fließt ein Brünnlein kalt
und wer daraus tut trinken
der wird ja nimmer alt
Er:
Ich Hab daraus getrunken
Gar manchen frischen Trunk
Ich bin nicht alt geworden
Ich bin noch immer jung.
Sie:
Das Brünnlein das da drüben fließt
Draus soll man, immer trink’n
Wer eine Feinsherzliebste hat
Der soll man immer winken
Er:
Ich winke dir mit den Augen
Ich trat dir auf den Fuß —
Sie:
,Ach wie ein schweres Roden
Wenn einer scheiden muß!
Er:
Ade mein Schatz ich scheide
Ade mein Schätzelein
Sie:
Wann kommst du denn doch wieder
Herzallerliebster mein?‘
Er:
Wenn es wird schneien Rosen
Und regnen kühlen Wein —
Ade, mein Schatz, ich scheide
Ade, mein Schätzelein
Sie:
Es schneit ja keine Rosen
Und regn’t auch keinen Wein
Da kommst du denn nicht wieder
Herzallerliebster mein!
Volkliederarchiv:
Text und Musik: Verfasser unbekannt
Aus Wilhelminenort, Großburg und Breslau:
in: Hoffmann und Richter, Schlesische Volkslieder Nr. 151. —
Im Gedächtnis habe ich nur diesen Text:
Und in dem Schneegebirge,
Da fließt ein Brünnlein kalt
/:und wer das Brünnlein
trinket:/
wird jung und nimmer alt.
Ich hab daraus getrunken
So manchen kühlen Trunk
/:Ich bin
nicht alt geworden:/
Ich bin noch allzeit jung.
Ade mein Schatz, ich scheide,
Ade mein Schätzelein
/:Wann
kommst du aber wieder:/
Herzallerliebster mein?‘
Wenn's schneiet rote Rosen
Und regnet kühlen Wein —
/:Ade,
mein Schatz, ich scheide:/
Ade, mein Schätzelein
Es schneit ja keine Rosen
Und regnet keinen Wein
/:Dann
kommst du auch nicht wieder:/
Herzallerliebster mein!
Ist heut der Himmel klar und heiter
Und morgen grau und trüb
Wir ziehen unsre Straße weiter
Und singen noch ein Lied
Was soll denn weiter werden
Als zu dem Bauern in ein warmes Nest
Das macht uns kein Beschwerden
Ist besser als Arrest
Und fort geht´s wieder dann beizeiten
Der Hunger plagt uns sehr
Der Wirt will uns kein Mahl bereiten
Dieweil der Beutel leer
Das macht uns keine Sorgen
Sagt an, ihr Herrn, was kostet eure Welt
Mit Fiedel und mit Bogen
Ist auch ein Fest bestellt
Text und Musik: Verfasser unbekannt , mündlich überliefert
in — Albvereinsliederbuch — Die Mundorgel (1953)
Liederthema: Bündische Jugend, Lob der Musik
Liederzeit: vor 1930 : Zeitraum: 1919-1933: Weimarer Republik
Hans Spielmann, der spielt
und die Fiedel, die sang,
das Mädel tut weinen,
der Bursche, der sprang.
Du alte, gute Violin, du Fiedel mein!
Und werd ich so alt
wie der älteste Baum,
ich tauscht für ne Kuh
meine Fiedel wohl kaum!
Du alte, gute Violin, du Fiedel mein!
Und werd ich so alt
wie das Moos auf dem Stein,
ich tauscht für ne Kuh
meine Fiedel nicht ein!
Du alte, gute Violin, du Fiedel mein!
Textvariationen:
Hans Spielmann, der hat eine einzige Kuh verkauft er die Kuh, kriegt ne Fiedel dazu
Und werd ich so alt wie das Moos auf dem Haus, ich geb meine gut alte Violin nicht raus
1. Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind, schönes Kind,
Dornröschen war ein schönes Kind, ein schönes Kind.