Morgens früh um
sechse
steht der Dackel auf,
macht durch Haus und
Garten
einen flinken Lauf,
kratzt auf allen Beeten,
riecht
an jedem Stein,
wühlt sich in der Asche
bis an die Ohren
ein.
Dickel, Duckel, Dackel,
Dackelhund,
frißt
den Tag zwei Zentner
und wiegt nur sechs Pfund.
Morgens
früh um sieben
bringt der Bäcker Brot,
der Dackel frisst zwei
Semmeln,
als wäre Hungersnot,
Milch dazu `nen Teller
warm
noch von der Kuh,
wir alle stehen drum herum
und gießen
nochmal zu.
Dickel, Duckel, Dackel,
Dackelhund,
frißt
den Tag zwei Zentner
und wiegt nur sechs Pfund.
Dann
geht er in die Küche
Und hält bis Mittag Wacht,
und gibt auf
jeden Brocken
allerbeste Acht:
Schabbelfleisch und
Schinken,
Kartoffeln und Gemüs`,
Graupen, Reis und
Laberdan,
alles schmeckt ihm süß.
Dickel, Duckel,
Dackel,
Dackelhund,
frißt den Tag zwei
Zentner
und wiegt nur sechs Pfund.
Mittags, wenn wir essen,
sitzt er
auch dabei
und kommt zu einem jeden
richtig nach der Reih`:
Der
Vater gibt `nen Klaps ihm,
die Mutter lässt ihn stehn,
doch
wir Kinder füttern ihn,
das solltet ihr mal sehn.
Dickel,
Duckel, Dackel,
Dackelhund,
frißt den Tag
zwei Zentner
und wiegt nur sechs Pfund.
Nachmittags
gibt’s Knochen und Suppe für den Durst
Abends zu dem Vesperbrot die Schalen von der Wurst.
Kriegt er nachts noch Hunger, frisst er was er find't,
die Troddeln von den Sesseln, die Wichse aus dem Spind.
Dickel, Duckel, Dackel,
Dackelhund,
frißt den Tag zwei Zentner
und wiegt nur sechs Pfund.
(Ergänzt aufgrund des Kommentars)
1 Kommentar:
Per E-Mail erreichte mich folgender Kommentar:
Ich habe mit großer Freude das Dackellied 'dickel-duckel-dackelhund'
wiedergefunden;
immerhin bin ich inzwischen 96 Jahre alt geworden, und es ist lange,
lange her, dass ich es gesungen habe.
Allerdings in etwas anderer Form, weil es sich besser singen lässt :
1. Strophe genauso
2. Strophe 'bringt der Bäcker Brot, (der)Dackel frisst ....
Milch dazu 'nen Teller, warm noch von der Kuh,
(wir) alle stehen .......
3.Strophe : Mittags wenn wir essen, ist (nicht sitzt, er geht ja) er
auch dabei,
geht zu einem jeden richtig nach der Reih'.
Vater gibt 'nen Klapps ihm, Mutter lässt ihn steh'n,
doch wir Kinder füttern ihn, das solltet Ihr mal
seh'n.
4:Strophe : Nachmittags gibt's Knochen und Suppe für den Durst,
abends zu dem Vesperbrot die Schalen von der Wurst.
Kriegt er nachts noch Hunger, frisst er was er find't,
die Troddeln von den Sesseln, die Wichse aus dem
Spind. - - -
Ich bin Ihnen dankbar dafür, dass Sie die alten Lieder noch veröffentlichen,
anstatt 'Grölemeyer' und die 'Toten Hosen'; es ist für die Kinder besser
so !!!
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